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DRSL-Rennberichte

Bericht

Name des Laufes:Ismaninger Winterlaufserie
mehr zum Lauf: VID32
Datum des Laufes:8.12.2002 (Sun)
Ort:Ismaning
Plz:D8
Homepage:www.tsv-ismaning.de
Strecken:12,7 km
Beschaffenheit:Waldwege, wenig Asphalt
Profil:ca. 25 HM
Wetter:Teils sonnig, teilsbedeckt, ca. 0 C, stellenweise sehr windig
Teilnehmer:ca. 1.000
Name des Berichtenden: wi(e)nfried LID32
Winfried aus

Bericht vom 8.12.2002 (Sun)
Der Lauf sollte meine Standortbestimmung für die nächsten Monate werden. Leider habe ich mich auf der
Weihnachtsfeier der Firma alkoholmäßig etwas gehen lassen. Das war keine gute Vorbereitung. In der Nacht vor
dem Lauf sank die Temperatur deutlich unter 0 Grad und am Start wehte ein kräftiger und eisiger Wind. Traditionell
geriet die Kleiderfrage zum Lotteriespiel. Ich lief in langen Hosen und einem dünnerem Thermoshirt, über das ich ein
T-Shirt gezogen hatte. Strinband und dünne Handschuhe machten mein Outfit komplett. Meine Ursprüngliche
Wunschzeit war 1:01:00 Std. gewesen. Mit dem alkoholbedingten Handicap habe ich mir eine Zeit von knapp unter
5:00 min/km zugetraut. Ich lief nach dem Startschuß flott weg und mein Puls preschte auf knapp 180 Schläge hoch.
Die ersten drei km absolvierte ich miz Zeiten um die 4:38 min/km und mir ging es blendend. Allerdings versuchte ich
etwas langsamer zu laufen, da ich mir nicht sicher war, daß das Wohlbefinden bis zum Ziel anhält. Und so kam es
dann auch. Bei der Wende war mir längst klar, daß ich den Lauf zu schnell angegangen bin. Die km-Zeiten langen
bei 4:32 bis 4:50 und diese Unbeständigkeit ist kein gutes Zeichen. So fiel es mir auch immer schwerer, das Thempo
einigermaßen zu halten. Zum Glück hatte ich nicht, wie viele Läufer, mit zu warmer Kleidung zu kämpfen. Ab km 8
pfiff ich auf dem letzten Loch. Ich versuchte mich vergeblich zu motivieren. Irgendwann hängte ich mich dann an
einen Läufer dran, der mich überholt hatte und ließ mich ziehen. Es kostete mich sehr viel Energie und Überwindung.
Zu meinem Unglück machte er nach etwa 2 weiteren km selbst etwas schlapp und wurde langsamer. Meine 10 km
Durchgangszeit war mit 46:57 min. dennoch ziemlich passabel. Ich suchte mir also einen anderen Zugläufer, fand
aber keinen passenden. Während der letzten 2 km dachte ich mehrfach an?s Stehenbleiben. Das letzte Stück vor dem
Ziel war mit zwei kleinen Anstiegen versehen und dann kam der eiskalte Gegenwind, der einen völlig demotivierte.
Trotz allem war ich mit meiner Zeit von 1:00:58 Std. (4:48 min/km) ziemlich zufrieden, da ich mehr aus mir rausgeholt
hatte, als ich es für möglich hielt. Aber mein Puls von 182 zeigt auch, daß ich mit mehr Disziplin in der Vorbereitung
eventuell sehr nahe an die 1:00 gekommen wäre.

Anjo Scheel
http://www.hauptsache-ankommen.de
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