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DRSL-Rennberichte

Bericht

Name des Laufes:medien.marathon münchen
mehr zum Lauf: VID18
Datum des Laufes:13.10.2002 (Sun)
Ort:München
Plz:D8
Homepage:http://www.medienmarathon.de
Strecken:MA
Beschaffenheit:Asphalt, zum Teil Schotter/Erde (Englischer Garten)
Profil:Im wesentlichen flach, aber viele kleine Wellen, Unterführungen, ...
Wetter:Optimales Laufwetter (ca. 8°C, kein Regen, kaum Wind
Teilnehmer:gut 8.000
Name des Berichtenden: MatthiasR LID87
Matthias aus

Bericht vom 14.10.2002 (Mon)
Um es vorwegzunehmen, mein hochgestecktes Ziel von Sub-2:50 habe ich deutlich verfehlt.

An den äußeren Bedingungen lag es nicht, die waren optimal. Es war ziemlich kühl (unter 10°C), aber noch nicht unangenehm kalt, kaum Wind und kein Regen (abends und nachts hatte es geregnet, der Boden war noch nass).
Entgegen der Wetterprognosen kam zeitweise sogar die Sonne raus, ohne dass es dadurch zu warm wurde.
Geschlafen habe ich auch gut, zwar nur sechs Stunden, aber die tief und fest. Vielleicht hätte ich nur auf den Schlaftrunk (zwei Hefeweizen) mit Rainer und seinen Skaterkumpels in der verräucherten Kneipe verzichten sollen.

Da ich einen blauen Punkt auf meiner Startnummer hatte (Elite und Sub-3h), durfte ich mich in den ersten Startblock stellen. So richtig kontrolliert wurde das aber nicht, der Start kam mir nicht besonders gut organisiert vor.

Ich bin den Lauf im geplanten Tempo (4:00er-Schnitt) angegangen. Bei km 10 (39:47) hatte ich aber schon das Gefühl, dass das heute nichts wird. Bis km 15 hatte ich das kleine Polster von den ersten Kilometern schon fast verloren (59:58) und habe mich schon ziemlich platt gefühlt.
Das 16er-Schild stand wohl falsch, die 4:14 für den km kann ich nicht so ganz glauben.
Ich habe mich dann nochmal zusammengerissen, um wenigstens bis HM den Schnitt zu halten. Das ging auch, hat aber ziemlich Kraft gekostet. Mit 1:24:12 bin ich bei 21 km durch, mit 1:24:50 über die HM-Zwischenzeitmatten (die lagen zu weit hinten).

Hier habe ich innerlich das Rennen beendet und auf langer Trainingslauf umgeschaltet. Obwohl ich fünf Minuten langsamer als beim HM in Karlsruhe war, habe ich mich fast so platt gefühlt. Zuerst dachte ich noch, wenn ich im 4:30-er Schnitt weiterlaufe könnte ich mich evtl. etwas erholen und gegen Ende nochmals angreifen. Allerdings fiel mein Schnitt gleich auf 4:45 und näherte sich immer mehr der 5:00 an, und statt mich zu erholen fühlte ich mich immer kaputter. Außerdem begann mein linkes Knie höllisch zu schmerzen (die Hüfte tat schon vorher weh). So wurde die
zweite Hälfte des Rennens ziemlich zäh. Irgendwann bei km 34 oder so waren dann auf einmal die Knieschmerzen weg, keine Ahnung warum. Bei km 38,5 bekam ich dann zu allem Überfluss noch Seitenstechen (vermutlich hatte ich zu viel kaltes Wasser getrunken), das mich zu drei kurzen
Gehpausen zwang. Bei km 41 war das dann wieder weg, sodass ich wenigstens den Einlauf ins Olympiastadion noch einigermaßen genießen konnte.

Ich befürchte, dass sich dieses Debakel nicht alleine durch einen schlechten Tag erklären lässt, vermutlich habe ich die 2:50 im Moment einfach nicht drauf. Das Karlsruher Ergebnis lies es zwar möglich erscheinen, aber für die lange Distanz fehlte wohl der nötige Umfang (und die ganz langen Läufe).
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