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DRSL-Rennberichte

Bericht

Name des Laufes:Metro Group Marathon Düsseldorf
mehr zum Lauf: VID1315
Datum des Laufes:8.5.2005 (Sun)
Ort:Düsseldorf
Plz:D4
Homepage:http://www.metrogroup-marathon.de/
Strecken:MA
Beschaffenheit:Strassen
Profil:eben, 5 Brückenrampen rauf und runter
Wetter:teils sonnig, teils stürmisch, regnerisch mit Hagel
Teilnehmer:5000
Name des Berichtenden: AWini LID1428
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Bericht vom 9.5.2005 (Mon)
VWGJ
Gibt?s keins, ausser vielleicht, dass ich am Sa. Bei dem Hagelsturm dachte: "Wenn das Wetter so bleibt kann es ja heiter werden morgen".

Ich machte mich also So. Morgen gut ausgeruht auf den Weg. Leider musste ich den Wagen weit weg vom Start / Ziel Bereich parken und hatte noch gute 20 Min. Fußweg, bis ich endlich dort war. Umziehen und Beutel abgeben ging alles sehr schnell und reibungslos. Also machte ich mich auf in den Start Bereich.

Nach etwas warten fiel dann pünktlich der Startschuss und wir trabten, begleitete von den Düsseldorfer Sinfoniker, die live die Rheinische Sinfonie spielen, an. Zuerst wie letztes Jahr auch nach Norden zur Messe, dann wieder auf der Cecilienalle zurück und in die Klever Strasse hinein. Hier waren wieder viele Zuschauer, die uns gehörig anfeuerten.

Weiter ging's quer durch Düsseldorf nach Mörsenbroich und dort ein bisschen zick zack durch den Stadtteil. Hier war das Wetter teils richtig schön; kühl und sonnig, eben ideales Läufer Wetter. Auch hier waren die Strassen gut besucht von Zuschauern. Im Zooviertel spielte sogar eine Live BAnd! Was mich allerdings irritierte war, dass mein Puls stieg und stieg. Ich lief auch wirklich zu schnell, ca. 5:20 aber schaffte es einfach nicht langsamer zu werden, das sollte sich später bitter rächen! Immer wieder bremste ich (glaubte ich jedenfalls), aber beim nächsten km war ich immer noch genau so schnell.

So kam es, dass mein Puls bei 18 km schon auf 160 war. Trotzdem schaffte ich den HM Punkt vom Gefühl her noch ganz passabel in 1:54, aber auf den folgenden Kilometern begann es dann deutlich schwerer zu werden. Zudem meldete sich bei km 18 bereits ein Blase am rechten Innenfuß an. Da ich die in den neuen Asics schon rechts gehabt hatte, wußte ich welcher mords Ömmes sich da bilden würde. Heute war es aber auch wie verhext!

Auf der Oberbilker Allee (ab km 24) begann dann die Quälerei, denn die Allee führt ca. 2 km genau nach Westen und wir liefen gegen den nun sehr starken Wind an, das kostete mächtig Kraft. Erst beim UFA Kino ging's wieder nach Norden und die Häuser schirmten den Wind ab. Bald folgte aber ?der Hammer? kurz nach km 28 ging's die Rampe der Rheinknie Brücke hoch. Das alleine reichte IHM aber wohl noch nicht, denn ER sandte uns noch heftige Sturmböen entgegnen, teils gepaart mit Regen. Die Schinderei hörte erst auf, als wir den Windschatten der Häuser in Oberkassel erreichten.

Nun ging's lockerer am Rhein entlang nach Norden und wieder eine kleine Rampe hinauf. Hier musste ich das erste mal gehen, denn ich war dort laufend auch nicht mehr viel schneller. Der Weg nach Lörick war dann eigentlich ganz schön wieder schönes Läufer Wetter, aber ich konnte nicht mehr, denn seit der letzten Rampe folgte mir der Mann mit dem Hammer. So ging ich den folgenden Kilometer und es wurden noch drei weitere im Verlaufe dieses Rennens, jeweils unterbrochen von einem gelaufenen.

In Oberkassel waren jedoch sehr viele Leute auf den Beinen und feuerten uns prima an: ?Ihr seid toll!? ?Mensch seid Ihr schon weit gekommen? ?Nur noch vier Kilometer!? ? Auf der Oberkassler Brücke meldet ER sich wieder. Diesmal schräg von hinten, dafür aber mit Regen, Hagel und wieder starkem Wind. Das Unwetter hörte auch vorläufig nicht mehr auf, weshalb zwischen km 39 und 41, Heinrich Heine Allee und Kö, kaum mehr Zuschauer waren und wir nur noch gegen uns und das Wetter kämpften.

Auf der Harold Strasse schließlich war ein Ende der Quälerei abzusehen. Hier feuerten uns die Leute auch wieder super toll an ?nur noch 200 m? ?gleich habt Ihr?s geschafft? ?Haut rein?. Zum Glück ging es nun wieder zur Rheinpromenade runter und dann die letzten 200 m bis ins Ziel, das ich völlig fertig mit 4:05:00 erreicht. Zwar eine PB, da meine letzte HM Zeit rechnerisch eine 3:30 für den Marathon hätte ergeben müssen, war ich dann doch nicht zu überschwenglich, besonders, da ich die Sub 4 vermutlich durch meine Gehpausen verpasst hatte, Rats. Aber wie heißt?s so schön: "Wenn das Wörtchen Wenn nicht wär, wär mein Vater Milionär?. Immerhin habe ich mich um 16 Minuten verbessert, ist doch auch was, oder?

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Strecke abgesehen von den Brücken Rampen (insgesamt 5 Stück) wirklich schön ist. Für das schlechte Wetter konnte der Veranstalter nichts und dafür waren wirklich sehr viele Zuschauer an der Strecke.

Die Organisation war m.E. sehr gut, sowohl im Start/Zielbereich, als auch auf der Strecke. Es gab alle Nase lang Wasser und ca. alle 5 km zusätzlich Isodrinks und Bananen. Das sich das seit dem ersten Marathon deutlich verbessert zu haben scheint, drückt sich wohl auch in den TN Zahlen aus, dieses Jahr hatten sich schon 5000 für den Marathon angemeldet.

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