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DRSL-Rennberichte

Bericht

Name des Laufes:3. bunerts Lichterlauf
mehr zum Lauf: VID1893
Datum des Laufes:17.9.2005 (Sat)
Ort:Duisburg
Plz:D4
Homepage:http://lichterlauf.bunert.de/
Strecken:5k, 10k
Beschaffenheit:Schotter, Asphalt, durchweg gut zu laufen
Profil:2 flache 5km-Runden mit je einem Mini-Hügel
Wetter:ideal: 15°C, trocken, frisch
Teilnehmer:ca. 2.100 gesamt, davon ca. 1.100 beim Hauptlauf
Name des Berichtenden:(nur für eingeloggte Nutzer sichtbar)
(Autor-LID zuordnen: Login und [Edit])

Bericht vom 19.9.2005 (Mon)
*Über den Lauf*

Seit 2003 gibt es an der Regattabahn in Duisburg eine beleuchtete und KM-beschilderte Laufstrecke mit einer Länge von 5km. Ganzjährlich trifft sich an der Regattabahn die komplette Duisburger Laufszene (und manchmal auch die aus den Nachbarstädten), um auf schneller, flacher und vermessener Strecke ihre Runden mit oder ohne Beleuchtung zu drehen. Zur Finanzierung der laufenden Kosten veranstaltet seit 2003 Jörg Bunert mit seinem Team von Laufsport Bunert den Lichterlauf, der immer im September abends auf der grün beleuchteten Runde stattfindet. Der Lauf hat mittlerweile einen festen Platz in der lokalen Laufszene und zieht auch viele local heroes an. Neben dem Hauptlauf im Dunkeln, gibt es den Frauenlauf, den Firmenlauf und diverse Schülerläufe, die sozusagen das Vorprogramm bilden. Richtig Stimmung kommt jedoch erst beim Hauptlauf über vermessene 10km auf.

*VWKGJ*

Ich wollte zum Saisonabschluss noch einmal unter 37 min. laufen, was mir dieses Jahr bereits 3 mal gelungen war. Die äußeren Bedingungen waren sehr gut, was sollte also schief gehen? Naja, mein körperliches Befinden war in den letzten Wochen eher bescheiden, wobei die Ursache noch ungeklärt ist. So fiel mir vor Wochenfrist der Münster-Marathon in 3:14 Std. schon ungewohnt schwer und auch das Training in den letzten Wochen war nicht vielversprechend. Andererseits war die 36er-Zeit durchaus ein realistisches Ziel, im April hatte ich noch von ganz anderen Zeiten in diesem Jahr geträumt...

*Mein Rennen*

Ich sortiere mich in der 3. Reihe ein, das Gedrängel vorne hält sich in Grenzen. Nach dem Startschuss geht es 200m auf der breiten Straße geradeaus, dann vor der MSV-Arena links und für weitere 500m ist reichlich Platz auf einer breiten, asphaltierten Straße. Bis dahin hat sich das vordere Feld dann soweit sortiert, dass ein freies Laufen kein Problem ist (hinten sieht das wohl ganz anders aus, die Wege an der Regattabahn sind nicht soooo breit). Auf dem ersten KM laufe ich mit einem Triathleten aus meinem Verein (wir haben hier Laufcup und sind dementsprechend gut vertreten), der auf meine Nachfrage angibt, er wäre nicht so schnell heute, da er bereits lange Rad gefahren ist und morgen auch noch was machen will. Na toll, 3 andere Triathleten von uns laufen einige Sekunden davor, da muss ich hin. Allerdings kommt mir das Tempo schon recht flott vor. Den ersten KM gehen wir mit 3:40 min. durch, das liegt doch voll im Plan.

Also: Tempo halten und Plätze gut machen, wir schließen zu den dreien auf und bilden eine schöne 5er-Gruppe. Ich denke mir, da bleibst Du erst einmal möglichst lange dran und schaust was passiert. Für den 2. KM benötige ich 3:33 min., das ist recht flott. Kurz darauf befinde ich mich auf einmal an der Spitze der Gruppe und meine Beine fühlen sich spitze an. Also laufe ich weiter mit Druck und merke, dass alle Vereinskollegen abreissen lassen.

Wir laufen bei KM3 an der Sambastelle vom CNE Team Essen vorbei, die machen richtig RambaZamba, gut so! Leider verpasse ich die KM-Marke, finde aber in einer kleinen Gruppe Anschluss, wenngleich auch diese nach und nach zerfällt. Bei KM4 habe ich wieder eine Zeit: 7:32 min. für die letzten beiden KM, das hatte ich besser erwartet, vll. wird es heute doch nichts mit der 36. Es geht den kleinen Hügel hinauf, dahinter auf Asphalt kann man es gut rollen lassen und an der Kruppstraße geht es am Start-Ziel-Bereich vorbei, wo einige hundert Zuschauer für mächtig Stimmung sorgen. Die Zeit bei KM5 kann ich zwar nehmen, aber nicht ablesen. Wäre mir hier klar gewesen, dass das eine 3:31 war und damit eine Durchgangszeit von 18:16 min., dann, ja dann, ja was eigentlich???

Jedenfalls laufe ich KM6 in 3:44, KM7 in 3:45 und rechne mir aus, dass es damit nicht für 36:xx reicht und ich versuchen sollte, das Tempo einfach bei zu behalten und ggf. gegen die Vereinskollegen gegen zu halten. Ansonsten passiert nicht so viel, kleine Positionskämpfe helfen, den Rhythmus zu halten, in anderen Rennen war ich schon viel einsamer. Bei KM8 stoppe ich eine 3:41 min. und schöpfe wieder ein wenig Hoffnung. E.P. Berghaus vom CNE Team zählt die Läufer durch und hat mich als 26., das motiviert durchaus. Hinter mir höre ich, wie er die nächsten begrüßt mit der Ansage "Nummer 24, 25 und 26...". Ah ja, er ist halt ein Meister der Motivation :-)

Für KM9 benötige ich 3:50 min. (offenbar stehen die Schilder nicht ganz so genau heute. Die fest installierte Beschilderung an der Strecke passt besser, hat aber einen etwas anderen Start- und Zielpunkt), liege aber mit 33:17 min. noch erstaunlich gut auf Kurs. Mir fehlt die Muße darüber nachzudenken, wie das sein kann und ich gebe weiter Gas, ich habe wieder ein Ziel. Den Hügel bewältige ich gut, es gibt auch keine Probleme beim Überrunden. Die Finisher dürfen nun auf der Straße weiterlaufen, denn dort ist das Ziel aufgebaut. Ich kann beschleunigen, die Konkurrenten allerdings auch. Es reicht für eine 3:41 min. auf dem letzten KM und damit netto sogar für eine 36:56 min., mit der ich sehr zufrieden bin.

Die guten Bedingungen werden mir im Ziel bestätigt, denn neben unserem Vor-Läufer Magnus haben noch mind. 3 weitere Vereinskollegen persönliche Bestzeiten erzielt. Ein schöner Lauf, ich kann den Lichterlauf nur jedem empfehlen.

Danke fürs Lesen
Stefan

Diskussion:(drslv-Message-ID zuordnen: Login und [Edit])

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