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Wilmas 8. Etappe

12. Juni 2010: 65 km von Sulzbach-Rosenberg bis Nürnberg
Oder: Wir tun fast

„ALLES FÜR DIE KATZ…“

Es liefen: Tom, Ines, Stefan und Erwin; Radbegleitung: Silke

Start in Sulzbach

Der Plan: Wilma von Sulzbach-Rosenberg nach Nürnberg und Fürth bringen und dann am Sonntag über den Metropolmarathon zu tragen.
Die Koordination dieser vergleichsweise kurzen Etappe von nur ca. 65 km forderte im Vorfeld dann doch einiges ab. Annähernd alle bekannten Läuferinnen und Läufer im mittelfränkischen Raum waren für den am 13.06. angesetzten Metropolmarathon gemeldet und rissen sich nicht darum tags zuvor eine gestrickte Katze durch die Lande zu tragen..
Aber meine Freundin Ines, in ihrer Marathonvorbereitung und ihre bessere Hälfte Stefan standen prompt zur Verfügung. Und natürlich Erwin, ein gestandener Ultraläufer, dem ein Einsatz als Zugläufer (3:45 h) am Tag drauf und ein 30km Trainingslauf tags zuvor nichts ausmacht, erklärte sich ohne Umschweife bereit Wilma ein Stück zu tragen. Große Unterstützung erreichte uns noch aus der Oberpfalz, Tom aus Amberg bot an die erste Etappe zu übernehmen.
Somit sollten wir also komplett sein und es ging für Wilma endlich wieder los.

Samstag früh, 9:00 lädt Silke also die Wilma mit Tom in Sulzbach am Hagtor ab und schickt die beiden auf die Strecke entlang des 5-Flüsse-Radwegs.
Toms Ziel, das nach seiner Recherche, ca. 17km entfernte Hohenstadt. Sollte in 2h erreichbar sein, meinte er…. „Also gut Tom, dann bis gleich…“ Tom konnte aus logistischen Gründen leider nicht begleitet werden, ich denke aber er hat den Lauf auch allein genossen.

Unterwegs mit Tom

Tom schreibt:

12.06.2010 13:44

Bin jetzt wieder zurück von der Wilmastaffel. Pünktlich um 9:00 Uhr in Sulzbach gestartet, aber die Strecke nach Pommelsbrunn, besser gesagt kurz nach Pommelsbrunn beim Pegnitztal-Einkaufs-Zentrum in Hohenstadt war doch länger als gedacht. 25,5 km kamen dann zusammen.

Dadurch war die Übergabe an Ines, Stefan und Silke über eine halbe Stunde später. Wetter hat gepasst, ein bisschen warm, so 23-25 Grad und leichter Gegenwind. Und es war ganz schön hügelig, bin die Strecke schon mal mit dem Rad gefahren, aber so hügelig hatte ich sie nicht in Erinnerung.“

Tom erreichte uns also mit wenig Verspätung, Erwin wurde informiert („Nimm eine S-Bahn später!“) und Ines und Stefan übernahmen die Wilma, um ihr die Strecke von Hohenstadt über Hersbruck, Henfenfeld und Ottensoos nach Lauf zu zeigen.

Wilma mit Ines und Stefan

Die Strecke bis Henfenfeld geht teils durch Wiesengrund am Rand von Hersbruck, teils entlang der B14 immer auf dem gut ausgebauten und ausgeschilderten Radweg. Der sich vielleicht gut für eine Radltour eignet, für Läufer jedoch nicht wirklich viel bietet. In Henfenfeld, nach kurzer Pause für Ines, wechselte ich vom Auto auf die Radbegleitung und Stefan übernahm den PKW um in Lauf auf uns zu warten.

Perle

Ab Henfenfeld geht es über Feld und Wald nach Ottensoos, ein wirklich beschaulicher Ort und eine der ältesten Gemeinden im Nürnberger Land. Schöne alte Fachwerkhäuser säumen die Straßen durch den Ort. In Ottensoos war an diesem Wochenende auch noch Kärwa….auf hochdeutsch: Kirchweih., eine, den im Norden Deutschlands jährliche stattfindenden Schützenfesten ähnelnde Festivität. Dem Lockruf der Maß konnten Ines und ich widerstehen, die Karussellgeschäfte interessierten Wilma weniger, aber die Losbude,….

Glücksbude

Das letzte Stück bis zum Teilziel Lauf entlang der B14 ist weniger schön und vor allem laut….aber Ines bewältigte es noch schnell um Wilma am Marktplatz in Lauf an Erwin zu überreichen.

Übergabe in Lauf

Erwin hatte nun den letzten Part der heutigen Etappe mit Wilma zu bewältigen. Von Lauf, durch den schönen Wiesen- oder auch Pegnitzgrund hinein nach Nürnberg in die Altstadt und hinauf zur Nürnberger Burg.

Er hatte dafür seine ganz eigene Art Wilma zu transportieren….

Erwin

Erwin wurde weiterhin mit dem Rad begleitet, aufgrund zahlreicher Läufer- und auch anderer Geschichten wurde es ein kurzweiliger und lustiger Nachmittag.

Wilma an der Burg

Erwin schildert seine Eindrücke auch selbst auf
Wilma und Erwin machen ne Sause

Zudem hat er Wilma am nächsten Tag nach Fürth gebracht und sie dort über die Marathonstrecke getragen:
Wilma in Fürth

Wilma wartet nun auf Läuferinnen und Läufer aus dem Team Bittel, die sie in den nächsten Etappen über Forchheim, Bamberg gen Würzburg tragen….

Der ganze Bericht:

http://www.teambittel.de/team/Veranstaltungen_2010/20100612_wilma_laufkatze.htm

Wilmas 7. Etappe

74km Geschichte entlang von Naab und Vils

Durch die Oberpfalz

 

Es liefen:  Sandra-Manuela-Petra-Bernhard-Dieter-Irene-Martina-Jürgen-Anne-Monika-Monika-Monika-                    Gotti-Ernst-Betty-Toni-Tom-Mane-Heidi-Ursula-Kurt

Bild 1 An der Naab

 

 Regensburg ist umgeben von einer ganzen Reihe malerischer Flußtäler.  Ob Regen, Laaber, Otterbach, Naab oder Vils, allesamt bilden sie romantische Landschaften die zum Wandern, Radfahren oder auch zum Laufen einladen.

Entlang der Naab und später Vils sollte unsere letzte große Tour führen. Durch Orte mit großer Geschichte. Von Kallmünz das von den beiden Flüssen an einen Fels gedrückt wird nach Amberg, der alten Hauptstadt der Oberpfalz mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer, durch das “Ruhrgebiet des Mittelalters nach Sulzbach. Auch hier bilden die Flüsse eine historische Handelsroute auf der Eisenwaren nach Regensburg, und Salz zurück in die nördliche Oberpfalz geschafft wurde.

Zum Lauf

9:00, blauer Himmel, im wohlbekannten Revier stehen die Frühaufsteher bereit. manuela, Sandra, Bernhard und Petra haben die Ehre Wilma ein letztes kurzes Stück die Donau hinauf zur Naabmündung zu tragen.

Von Norden kommend fließt sie ruhig wie ein Spiegel zwischen bewaldeten immer wieder von Kalkfelsen durchzogenen Hängen der Donau entgegen. Bis Distelhausen führt die erste Teilstrecke. Dort eine Übergabe an gleich acht Läufer Innen die sich auf machten. Teils auf schattigen Radwegen, teils auf einsamen Straßen geht es vorbei an Gasthöfen, durch Dörfer mit Namen wie Duggendorf, Heitzenhofen, Krachenhausen. Bayern rustikal!

Bis mit Kallmünz der erste Höhepunkt des Tages erreicht ist.

Bild 2 Kallmünz

Kallmünz

Zwischen den Flüssen Naab und Vils um einen Felsvorsprung gedrängt bietet es ein ausnehmend schönes Bild geprägt von Cafes, kleinen Galerien und Wirtshäusern.

Auf dem Fels thront eine Burgruine deren Mauern achthundert Jahre alt sind. Besiedelt ist dieser Raum schon viertausend Jahre. Dieses pittoreske Dorf zog zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mehr und mehr Künstler an die in einem Gasthaus mit Namen “ rote Amsel” lebten. Der bekannteste unter ihnen, Wassily Kandinsky. Hier verlobte er sich mit der Malerin Gabriele Münter. Noch leben rund zwanzig Künstler hier.

Kallmünz, das Barbizon der Oberpfalz !

Die Läufer kommen zufallig an einer Hochzeit vorbei. Ob sie in sieben Jahren noch wissen wieso auf den Bildern eine Katze in der Hand der Braut war?

Weiter gehts mit Gotti und Ernst, beide Wiederholungstäter. Von Ernst sind viele Fotos. Seine Augen finden die Motive scheinbar mühelos.  Sie verlassen die Naab und folgen der Vils Richtung Norden.

Die erste Strecke nach Emhof ist schnell geschafft. Hier warten Betty und Toni unter einem Baum Schatten suchend. Es ist warm geworden. Und wieder hat Gotti noch nicht genug. Nach kurzer Rast macht er sich mit den zwei auf ins 16km entfernte Wolfsbach. Aber er ist heute nicht der einzige der mehr will !

Der Weg verläuft nicht mehr immer am Ufer der Vils, sondern besteht aus einer stillgelegten Bahnlinie. Das macht ihn zwar angenehm flach aber auch langgezogen ohne Ecken ,ohne Kanten.

 

Bild 3 An der Vils

Es geht durch Felder und Weiden, durch Schmidmühlen und Vilshofen, die zunehmende Wärme macht mehr und mehr zu schaffen. Inzwischen hat sich eine Verspätung von einer halben Stunde aufsummiert.

In Wolfsbach werden die drei schon mit Spannung von Mane und Tom erwartet. Mane den es nicht mehr hält läuft ihnen ein Stück endgegen.Doch kurz darauf sind alle am Wechselpunkt und man hat Zeit bei einem Schluck Bier über gemeinsame Lauferlebnisse zu plaudern. Aber es muß weitergehen. Tom und Mane auf nach Amberg. Toni und Betty zurück zum Auto in Emhof. In Amberg werden wir sie ebenso wie Ernst wiedertreffen.

In Amberg das Große Treffen, Heidi, Ursula, Kurt und Ernst empfangen Tom und Mane. Gotti, Toni, Betty stoßen dazu. Tom der Amberger begleitet die Gruppe noch  und führt sie zu den markanten Plätzen dieser herrlichen Stadt.

Bild 4 In Amberg

Amberg

Eine kompakte, enge Altstadt umgibt eine vollständig erhaltene Wehrmauer ursprünglich mit 100 Türmen bestetzt. Im inneren der Mauern schmale Gassen, mittelalterliche Häuser und mittendurch die Vils.

An manchen Stellen stehen Häuser, so auch die gotische Kirche, direkt am Wasser . Ein kleines Stück Venedig. Die Stadt ist in einem Zustand erhalten wie es in Deutschland nur wenige gibt.

Amberg eine wohlhabende, eine bedeutende Stadt. Im Mittelalter Reich geworden durch das Eisen, das als Erz abgebaut wurde im ” Ruhrgebiet des Mittelalters” der Oberpfalz. Jarhunderte lang Hauptstadt derselben und Kulturelles Zentrum.

Erst 1810 als Napoleon Regensburg den Bayern schenkte, wurde Amberg von der Stadt an der Donau abgelöst.

Wer in die Oberpfalz kommt muß Amberg gesehen haben.

Nun verlassen Wilma und ihre Begleiter weitgehend den Fluß und es geht über Land nach Sulzbach. Aber nicht ohne unterwegs noch die aufzunehmen die nicht genug haben vom Laufen. So kommt es in Poppenricht zu einer letzten unvorhergesehenen Rast, noch ein Schluck, noch ein Späßchen und dann gemeinsam ans Ziel.

Finale in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg

Eine 1200 Jahre alte Kleinstadt dominiert von einer mächtigen Schlossanlage an deren Fuß sich die Straßen und Plätze erstrecken. Keine Stadt der Oberpfalz ist so verbunden mit dem Bergbau und der Eisenherstellung.

20 Jahre kämpften die Arbeiter der Maxhütte um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, am Ende ohne Erfolg.

Als 2002 mit der Maxhütte der letzte Hochofen in Bayern erlosch endete eine ganze Industrieära mit jahrhunderte alter Tradition. Die Schließung der Maxhütte in der bis zu 9000 Menschen Arbeit fanden war eine Katastrophe.

Ja und dann war es soweit: Silke und Christof warteten geduldig auf uns und die letzte Übergabe war gemacht.

Nach 333km durch drei Regierungsbezirke , entlang von vier Flüssen, gelaufen von 40 Läuferinnen und Läufer

heißt es Abschied nehmen.

Jochen-Dieter-Sylvia-Karl-Frédéric-Christian-Claudia-Thomas- Gottfried-Ursula-Gerda-Hans-Christine-Maria-Toni-UrsulaB.-PetraJ.-Willi-Silvia-Ricarda-Ernst-Manuela-Sandra-Anne-MonikaZ.-Lore-Melanie-Petra-Bernhard-Irene-Jürgen-MonikaP.-MonikaR.-Betty-Tom-Mane-Heidi-Kurt-Martina-Richard

sagen Servus  WILMA    mögest du noch viele Km durch Deutschland laufen in schönen Landschaften und mit netten Menschen.

Die nächste Zeit in Franken wird es dir nicht schlecht ergehen, denn da versteht man auch zu  Leben .
Bilder von Toni,Tom,Ernst, Jürgen und dem Dicken

Noch ein Intermezzo

21 + 5km durch das Mittelalter

In Regensburg

 

Bild 1 Regensburg

Für mich als Regensburger ist es nicht schwer ein Loblied auf diese Stadt zu singen.

Deshalb sollen  andere zu Wort kommen:

“Keine andere Stadt Mitteleuropas spiegelt die wichtigen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Entwicklungen des hohen Mittelalters in ihrem noch vorhandenen Baubestand so lebendig wieder. (………) Der Blick auf die nahezu 20 erhaltenen Turmbauten, die bunten Häuser und die zahlreichen Straßencafes, lässt ein südländisches Flair aufkommen und den Betrachter verstehen, warum die Donaumetropole auch die “nördlichste Stadt Italiens” genannt wird.”

so stehts in der UNESCO Broschüre für das Welterbe in Deutschland.

Bild 2 Goldenes Kreuz

Oder der Redakteur des MERIAN in einem Interview:

“Regensburg hat zweifelsohne das schönste Stadtbild Deutschlands”

Bild 3 Draußen Leben

Melanie und WILMA voraus, und alle hinterher.

Olala !  Große Worte.  Nun was den nun  das Schönste  ist, ist natürlich schwer zu definieren.


Bilder vom Dicken

Wilma 5.Etappe

93km entlang der Donau

Auf nach Regensburg !

Gelaufen sind: Hans-Christine-Maria-Toni- Ursula-Petra-Willi-Silvia-Ricarda-Ernst-Manuela-Sandra-Anne-Monika-Hannelore

Bild 1 Bei Mariaposching

 Donau aufwärts führte die nächste Etappe unserer Reise. Nach der Auenlandschaft des Isardeltas nun der breite Strom. Behäbig und erhaben fließt sie zum schwarzen Meer, Die Donau. Mit 2845km der zweitlängste Fluss Europas und seit Jahrtausenden Grenze, Lebensader und Handelsweg.

Auf unseren Weg nach Norden, , an den Ufern gegensätzliche Landschaftsbilder: Während rechts der bayrische Wald mit den dahinterliegenden bis 1600m hohen Bergen den Blick begrenzen, öffnet sich links eine weite, flache und fruchtbare Ebene, der Gäuboden, die “Kornkammer Bayerns” wo seit jeher die Landwirte “Bauernkönige” genannt werden.

Das Ende der Etappe markiert den nördlichsten Punkt der Donau. Dieser strategisch so bedeutende Ort veranlasste die Römer zum Bau einer aus gewaltigen Steinquadern errichteten Wehranlage: “Castra Regina”, das Kastell an der Regenmündung:  Regensburg!

Bild 2 Bei Metten

 Der Lauf:

Wie schreibt man über einen Tag den man 800km entfernt von den Ereignissen erlebt hat?  Am besten erst mal die gesicherten Fakten:

Mit 93km war eine ordentliche Strecke überwunden worden. Für die 7 Teams fanden sich ausnahmslos neue Wilmafreunde und vor allem Freundinnen. Es gab nur lachende Gesichter zu bewundern. Die Frühaufsteher Hans, Christine und Maria fanden sich um 8:00 in Deggendorf ein um die Reise zu beginnen. Der Wechsel in Mariaposching an Toni war problemlos, aber die notwendige Logistik des Rücktransportes verlangte Kreativität.

Bild 3 Nach Frengkofen

Toni einsam auf seiner Tour nach Norden, weg von der dörflichen Besiedelung, hin zur ersten Stadt, Bogen. Dort wieder zwei weibliche Begleiter für Wilma. Petra und Ursula machen sich auf den Weg zur Gäubodenstadt Straubing. Schon fast greifbar, aber die Donau windet sich auf ihren letzten “freien” nicht durch beton vorgegebenen Stück noch 12km bis die Stadt erreicht ist.

Straubing:

Seit Urzeiten Ort der Besiedelung, Jahrhunderte lang von den Kelten ” Sorviodurum” genannt und schließlich vor zweitausend Jahren von den Römern eingenommen. Eine liebenswerte Stadt mit viel Geschichte. In Straubing die Übergabe an Silvia und Willi. Ihnen gebührt die Ehre der Königsetappe: 23km nach Wörth an der Donau. Hier startet Toni zu seiner zweiten Etappe, aber nicht einsam sondern unterhalten von Ricarda und Ernst. Ein Glückstag ! Für alle ein viel besseres Wetter als prophezeit.

Bild 4 WILMA im Tempel der Dichter und Denker

 Und wieder ein Wechsel an WilmafreundInnen. Sandra und Manuela laufen zur Walhalla, griechischer Tempel in urbayrischer Landschaft.

Ruhmeshalle für die bedeutenden “Teutschen” soll sie sein. Oder die man dafür hält. Mit dem Einzug Sophie Scholls ist man diesem Vorsatz  ein großes Stück näher!  Der Ausblick grandios. Und wenn in warmen Sommernächten die 365 Stufen im Licht  zahllosen Kerzen erscheinen, wenn Weingläser klirren und Sektflaschen weitergereicht werden, wenn Liebesschwüre geflüstert oder erneuert werden, dann ist dieser Ort magisch.

Bild 5 Fast daheim

 Der letzte Wechsel, das Finale. Und wieder sind es Freundinnen die sich auf machen. Die nahe Stadt drückt dem Strom ihren Stempel auf, Hafen, Kanal, Industriegebiete. Aber nach der letzten Donauüberquerung ist man da, in der Stadt die dem Fluss alles zu verdanken hat.

Bald gibt es wieder einen kleinen Bericht und viele Bilder.

Bis dahin    keep on running

derdicke

Bilder von Ernst

Bilder von Sigi,Sepp,Toni,Hans

Intermezzo

25km  von der Isar zur Donau

Sehr lange 3 Kilometer !

 gelaufen von: derdicke – Gämse - derCOACH 

Bild 1 Die Isar vor der Mündung in die Donau

 

 
Was man anfängt soll man auch zu Ende bringen!
Am letzten Samstag liefen wir bis Deggendorf, genau gesagt ungefähr nach Deggendorf,
nämlich exakt nach Isarmünd.
Der kleine harmlos klingende Unterschied: knapp 3km, Luftlinie !
Mangels Brücke über die Isar bedeutete das für uns zurück nach Plattling und auf der anderen Flussseite
entlang nach Deggendorf, macht 25km. 

Bild 2 Nach Isarmünd kommt Isarmündung !??

 

Zum Lauf
Die Isar wollte uns nicht ziehen lassen zur Donau. Die Geister schienen sich verschworen zu haben!
Es gibt keine andere Erklärung für das vergessen meiner Laufschuhe oder das verpassen der Ausfahrt.
Zweifelsohne müssen es auch finstere Mächte gewesen sein die mich vom herrlichen
Uferweg abrücken ließen um mich in die Ödnis landwirtschaftlicher Nutzflächen zu führen.
Wer ließ Gämses und Frédérics Weg nach 2km im Nichts enden !
Wer waren die Handlanger die weite Teile des Weges frisch mit groben, spitzen Schotter
aufschütteten ?
Nein, es gibt nur eine Erklärung: Die Isar hat sich gewehrt.
Aber verloren hat sie dann doch. Wilma wartet in Deggendorf auf ihre nächste große Etappe
nach Regensburg. 

Bild 3 Wilma, Gämse und derCOACH in Deggendorf

 

Bleibt noch eine letzte Frage: WARUM IST DAS SCHOKOEIS IMMER OBEN

Bilder von derdicke

Wilma 3. Etappe

17.04.2010   Wilma an der Isar

Durch das wilde Niederbayern

Es ist geschafft !

115km der Isar entlang sind gelaufen worden von:  Jochen – Lackl – Sigirun – Karl65 – derCoach – Rotsocke – Claufia  -  ThomasK – Gotti – Matanoma – Gämse

Bild 1   Dem Vulkan sei Dank
Bild 1 Dem Vulkan sei Dank

Der erste Abschnitt unserer Reise durch Bayern soll uns entlang der Isar führen.

Den Radweg nehmen wir dankbar dafür in Anspruch, erleichtert er die Planungen doch enorm.

Die Isar, viertlängster Fluss Bayerns und sicher einer der schönsten Deutschlands !

Ähnelt er im ersten Abschnitt noch fast einem intakten Alpenfluss, wechselt er seinen Charakter mehrmals  drastisch .Vom breiten Bett mit Kiesbänken eingesäumt von Auwäldern wird die Landschaft im mittleren Teil offen, der Fluss wird zur Seenlandschaft.

Erst ganz am Schluss ihres Weges zur Donau wird die Isar wieder zum Biotop und bildet mit zahlreichen  Nebenarmen eine fantastische Auenlandschaft.


Bild 2 Susafras Hausstrecke. Die Isar in Freising

Jetzt zum Lauf

Die Latte hing hoch!  Unsere Vorgänger hatten eine bravuröse Leistung vorgelegt.

Wir sollten uns anstrengen um das Niveau zu halten.

Der Tag begann gut. Ein unaussprechlicher Vulkan auf Island bescherte uns einen farbenprächtigen Sonnenaufgang, und Susa mir ein prächtiges Frühstück :-)

Jochen stand pünktlich am Startpunkt und legte um 8:00 los.

Und das nicht schlecht. Er war von seiner Strecke von Freising nach Moosburg sehr  angetan, was ihn offensichtlich beflügelte.

In Moosburg von Sigirun und Lackl plus moralischer Unterstützung erwartet blieb Zeit für ein Schwätzchen.

Weiter geht’s: Moosburg-Landshut  20km . Die Landschaft wird weiter , der Fluss industriell, die ersten Stauseen.

Dann Landshut, die Schlüsselstelle der Planung!

Eine bekannte Formel besagt:   historische Altstadt + Volksfest =  NULL  Parkplatz !!

Aber alle Beteiligten haben den Kampf gewonnen und eine Übergabe an Karl65, der mit vollständiger Familie angereist war, klappte reibungslos.


Bild 3 Wilma in Landshut Der höchste Backsteinturm der Welt  130,6m

Landshut.

DIE Metropole der Etappe. 800 Jahre alt, wunderschöne gotische Altstadt und mit dem Turm der Martinskirche ein echtes  highlight.

Jetzt aber zackzack. Karl65 gibt richtig Gas und bis Niederaichbach  wo  derCOACH  und Rotsocke zu ihm stossen sind es „nur“ 14km.

Dann der Schreck : Karl kommt nicht !  Banges warten , aber alles in Ordnung, nur wenige Meter  aneinander  vorbeigewartet.

Weiter geht’s nach Dingolfing 15km wieder näher am Fluss entlang.

Claufia übernimmt und macht sich mit Rotsocke auf den Weg nach Landau 17km.

Karl und derCOACH haben Feierabend.

ThomasK kommt mit dem Zug nach Landau und sogar die Bahn ist heute pünktlich.

Am Wechselpunkt in Landau dann fast ein Teamtreffen !

Thomas, Gotti, Matanoma, Gämse, alle warten auf Claufia und die Socke.

Die Stimmung wird ausgelassener, das Bier wärmer: Gartenfestcharakter!


Bild 4 Claufia und Gotti zelebrieren den Wechsel

Gotti der Ultramann : 40km am Vortag durch den Wald, acht Stunden Gartenarbeit heute und dann die längste Strecke des Tages 21km nach Plattling.

Was macht das dem Gotti?   NICHTS ,    Auf die Ernährung kommt es an!

In Plattling dann reale Grillparty, eingebettet in Lagerfeuer und feiernde Plattlinger die letzte Übergabe an Gämse und Matanoma.   Noch ein Stück ! Mit der untergehenden Sonne nach Isarmünd.    Und hier ist die Strecke wieder wie elf Stunden vorher:  Eine wunderbare Landschaft, Rehe, blumenübersäte Wiesen, Auwald.

Die beiden kommen glücklich ins Ziel.    Es ist geschafft!

BILD 5 : Dann kam sie doch noch die Panne :)

                    Beim letzten Bild des Tages am Ortsschild Isarmünd versagt der Autofokus !

                   Aber das Bild wird nachgereicht bei der nächsten Etappe von

                   Isarmünd nach Regensburg.

Bis dann   derdicke

Fotoalbum DerDicke
Fotoalbum Claudia

Fotoalbum Claufia

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