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von Ansbach nach Eisingen

Erwin schrieb am 12.07.2010

Hi Oliver,

Manfred hat Wilma gestern Nürnberg-Ansbach 40km getragen, danach ich 45km Ansbach-Uffenheim, und heute ich weitere 22km Uffenheim-Ochsenfurt. Dort ist sie mit der netten Katrin 30km nach Eisingen (ca. 10km westl. von Würzburg) weiter gezogen…

Jetzt seid Ihr im Forum dran, sie von Katrin weiter nach Frankfurt zu bringen. Vielleicht möchte mein Lauffreund Alex eingreifen, mal sehen….

Danke fürs Posten meiner Zeilen! Vor lauter Wilma-Laufen käme ich grade eh nicht dazu :-)

Mein Bericht zum heutigen Lauftag wird wohl morgen veröffentlicht. 

Von heute paar Fotos, war nicht so heiß wie gestern, und ich bin um ein Haar in einen Sturm gelaufen…

Servus, der jetzt aber endgültig Ex-Katzenpapa

Erwin Lionheart

großer (Katzen)sprung

Erwin schreibt am 11.07.2010:

Wilma hat heute trotz sooo viel Sonne und Hitze

einen großen Satz gemacht.
Und wo ist Sie nun?

Manfred hat sie von Nürnberg nach Ansbach getragen.
Früh raus, Übergabe an mich 12:00 Uhr: „High Noon“ pur, heiß+Sonne.
Wiiiilmaaa!

Jetzt ist sie zum zweiten Mal mit mir unterwegs.
Die Mittagssonne brennt gnadenlos herunter.
Kein Wind, kein Schatten.
Da sind meine Schuhe und Beine zu heiß geworden.

Mehr morgen, da geht’s weiter…

Der immer noch Katzenpapa Lionheart Erwin mit Hut (Bildbericht folgt in Kürze)

Der ganze Bildbericht hier:

www.teambittel.de/team/Veranstaltungen_2010/20100711_wilma_laufkatze.htm

Fürth Marathon

13.06.2010

Hurra! Wilmas erster ganzer Marathon!

der ganze Bericht:

http://www.teambittel.de/team/Veranstaltungen_2010/20100613_f%C3%BCrth.htm

Nürnberg – Fürth

Der Erwin … läuft mal eben noch mit Wilma von Nürnberg nach Fürth rüber, bevor die beiden dort beim Fürth-Marathon die 3:45 Zugläufer machen!

Hier noch in Nürnberg…

… hier schon wieder unterwegs!

Wilmas 8. Etappe

12. Juni 2010: 65 km von Sulzbach-Rosenberg bis Nürnberg
Oder: Wir tun fast

„ALLES FÜR DIE KATZ…“

Es liefen: Tom, Ines, Stefan und Erwin; Radbegleitung: Silke

Start in Sulzbach

Der Plan: Wilma von Sulzbach-Rosenberg nach Nürnberg und Fürth bringen und dann am Sonntag über den Metropolmarathon zu tragen.
Die Koordination dieser vergleichsweise kurzen Etappe von nur ca. 65 km forderte im Vorfeld dann doch einiges ab. Annähernd alle bekannten Läuferinnen und Läufer im mittelfränkischen Raum waren für den am 13.06. angesetzten Metropolmarathon gemeldet und rissen sich nicht darum tags zuvor eine gestrickte Katze durch die Lande zu tragen..
Aber meine Freundin Ines, in ihrer Marathonvorbereitung und ihre bessere Hälfte Stefan standen prompt zur Verfügung. Und natürlich Erwin, ein gestandener Ultraläufer, dem ein Einsatz als Zugläufer (3:45 h) am Tag drauf und ein 30km Trainingslauf tags zuvor nichts ausmacht, erklärte sich ohne Umschweife bereit Wilma ein Stück zu tragen. Große Unterstützung erreichte uns noch aus der Oberpfalz, Tom aus Amberg bot an die erste Etappe zu übernehmen.
Somit sollten wir also komplett sein und es ging für Wilma endlich wieder los.

Samstag früh, 9:00 lädt Silke also die Wilma mit Tom in Sulzbach am Hagtor ab und schickt die beiden auf die Strecke entlang des 5-Flüsse-Radwegs.
Toms Ziel, das nach seiner Recherche, ca. 17km entfernte Hohenstadt. Sollte in 2h erreichbar sein, meinte er…. „Also gut Tom, dann bis gleich…“ Tom konnte aus logistischen Gründen leider nicht begleitet werden, ich denke aber er hat den Lauf auch allein genossen.

Unterwegs mit Tom

Tom schreibt:

12.06.2010 13:44

Bin jetzt wieder zurück von der Wilmastaffel. Pünktlich um 9:00 Uhr in Sulzbach gestartet, aber die Strecke nach Pommelsbrunn, besser gesagt kurz nach Pommelsbrunn beim Pegnitztal-Einkaufs-Zentrum in Hohenstadt war doch länger als gedacht. 25,5 km kamen dann zusammen.

Dadurch war die Übergabe an Ines, Stefan und Silke über eine halbe Stunde später. Wetter hat gepasst, ein bisschen warm, so 23-25 Grad und leichter Gegenwind. Und es war ganz schön hügelig, bin die Strecke schon mal mit dem Rad gefahren, aber so hügelig hatte ich sie nicht in Erinnerung.“

Tom erreichte uns also mit wenig Verspätung, Erwin wurde informiert („Nimm eine S-Bahn später!“) und Ines und Stefan übernahmen die Wilma, um ihr die Strecke von Hohenstadt über Hersbruck, Henfenfeld und Ottensoos nach Lauf zu zeigen.

Wilma mit Ines und Stefan

Die Strecke bis Henfenfeld geht teils durch Wiesengrund am Rand von Hersbruck, teils entlang der B14 immer auf dem gut ausgebauten und ausgeschilderten Radweg. Der sich vielleicht gut für eine Radltour eignet, für Läufer jedoch nicht wirklich viel bietet. In Henfenfeld, nach kurzer Pause für Ines, wechselte ich vom Auto auf die Radbegleitung und Stefan übernahm den PKW um in Lauf auf uns zu warten.

Perle

Ab Henfenfeld geht es über Feld und Wald nach Ottensoos, ein wirklich beschaulicher Ort und eine der ältesten Gemeinden im Nürnberger Land. Schöne alte Fachwerkhäuser säumen die Straßen durch den Ort. In Ottensoos war an diesem Wochenende auch noch Kärwa….auf hochdeutsch: Kirchweih., eine, den im Norden Deutschlands jährliche stattfindenden Schützenfesten ähnelnde Festivität. Dem Lockruf der Maß konnten Ines und ich widerstehen, die Karussellgeschäfte interessierten Wilma weniger, aber die Losbude,….

Glücksbude

Das letzte Stück bis zum Teilziel Lauf entlang der B14 ist weniger schön und vor allem laut….aber Ines bewältigte es noch schnell um Wilma am Marktplatz in Lauf an Erwin zu überreichen.

Übergabe in Lauf

Erwin hatte nun den letzten Part der heutigen Etappe mit Wilma zu bewältigen. Von Lauf, durch den schönen Wiesen- oder auch Pegnitzgrund hinein nach Nürnberg in die Altstadt und hinauf zur Nürnberger Burg.

Er hatte dafür seine ganz eigene Art Wilma zu transportieren….

Erwin

Erwin wurde weiterhin mit dem Rad begleitet, aufgrund zahlreicher Läufer- und auch anderer Geschichten wurde es ein kurzweiliger und lustiger Nachmittag.

Wilma an der Burg

Erwin schildert seine Eindrücke auch selbst auf
Wilma und Erwin machen ne Sause

Zudem hat er Wilma am nächsten Tag nach Fürth gebracht und sie dort über die Marathonstrecke getragen:
Wilma in Fürth

Wilma wartet nun auf Läuferinnen und Läufer aus dem Team Bittel, die sie in den nächsten Etappen über Forchheim, Bamberg gen Würzburg tragen….

Der ganze Bericht:

http://www.teambittel.de/team/Veranstaltungen_2010/20100612_wilma_laufkatze.htm

Wilmas 7. Etappe

74km Geschichte entlang von Naab und Vils

Durch die Oberpfalz

 

Es liefen:  Sandra-Manuela-Petra-Bernhard-Dieter-Irene-Martina-Jürgen-Anne-Monika-Monika-Monika-                    Gotti-Ernst-Betty-Toni-Tom-Mane-Heidi-Ursula-Kurt

Bild 1 An der Naab

 

 Regensburg ist umgeben von einer ganzen Reihe malerischer Flußtäler.  Ob Regen, Laaber, Otterbach, Naab oder Vils, allesamt bilden sie romantische Landschaften die zum Wandern, Radfahren oder auch zum Laufen einladen.

Entlang der Naab und später Vils sollte unsere letzte große Tour führen. Durch Orte mit großer Geschichte. Von Kallmünz das von den beiden Flüssen an einen Fels gedrückt wird nach Amberg, der alten Hauptstadt der Oberpfalz mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer, durch das “Ruhrgebiet des Mittelalters nach Sulzbach. Auch hier bilden die Flüsse eine historische Handelsroute auf der Eisenwaren nach Regensburg, und Salz zurück in die nördliche Oberpfalz geschafft wurde.

Zum Lauf

9:00, blauer Himmel, im wohlbekannten Revier stehen die Frühaufsteher bereit. manuela, Sandra, Bernhard und Petra haben die Ehre Wilma ein letztes kurzes Stück die Donau hinauf zur Naabmündung zu tragen.

Von Norden kommend fließt sie ruhig wie ein Spiegel zwischen bewaldeten immer wieder von Kalkfelsen durchzogenen Hängen der Donau entgegen. Bis Distelhausen führt die erste Teilstrecke. Dort eine Übergabe an gleich acht Läufer Innen die sich auf machten. Teils auf schattigen Radwegen, teils auf einsamen Straßen geht es vorbei an Gasthöfen, durch Dörfer mit Namen wie Duggendorf, Heitzenhofen, Krachenhausen. Bayern rustikal!

Bis mit Kallmünz der erste Höhepunkt des Tages erreicht ist.

Bild 2 Kallmünz

Kallmünz

Zwischen den Flüssen Naab und Vils um einen Felsvorsprung gedrängt bietet es ein ausnehmend schönes Bild geprägt von Cafes, kleinen Galerien und Wirtshäusern.

Auf dem Fels thront eine Burgruine deren Mauern achthundert Jahre alt sind. Besiedelt ist dieser Raum schon viertausend Jahre. Dieses pittoreske Dorf zog zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mehr und mehr Künstler an die in einem Gasthaus mit Namen “ rote Amsel” lebten. Der bekannteste unter ihnen, Wassily Kandinsky. Hier verlobte er sich mit der Malerin Gabriele Münter. Noch leben rund zwanzig Künstler hier.

Kallmünz, das Barbizon der Oberpfalz !

Die Läufer kommen zufallig an einer Hochzeit vorbei. Ob sie in sieben Jahren noch wissen wieso auf den Bildern eine Katze in der Hand der Braut war?

Weiter gehts mit Gotti und Ernst, beide Wiederholungstäter. Von Ernst sind viele Fotos. Seine Augen finden die Motive scheinbar mühelos.  Sie verlassen die Naab und folgen der Vils Richtung Norden.

Die erste Strecke nach Emhof ist schnell geschafft. Hier warten Betty und Toni unter einem Baum Schatten suchend. Es ist warm geworden. Und wieder hat Gotti noch nicht genug. Nach kurzer Rast macht er sich mit den zwei auf ins 16km entfernte Wolfsbach. Aber er ist heute nicht der einzige der mehr will !

Der Weg verläuft nicht mehr immer am Ufer der Vils, sondern besteht aus einer stillgelegten Bahnlinie. Das macht ihn zwar angenehm flach aber auch langgezogen ohne Ecken ,ohne Kanten.

 

Bild 3 An der Vils

Es geht durch Felder und Weiden, durch Schmidmühlen und Vilshofen, die zunehmende Wärme macht mehr und mehr zu schaffen. Inzwischen hat sich eine Verspätung von einer halben Stunde aufsummiert.

In Wolfsbach werden die drei schon mit Spannung von Mane und Tom erwartet. Mane den es nicht mehr hält läuft ihnen ein Stück endgegen.Doch kurz darauf sind alle am Wechselpunkt und man hat Zeit bei einem Schluck Bier über gemeinsame Lauferlebnisse zu plaudern. Aber es muß weitergehen. Tom und Mane auf nach Amberg. Toni und Betty zurück zum Auto in Emhof. In Amberg werden wir sie ebenso wie Ernst wiedertreffen.

In Amberg das Große Treffen, Heidi, Ursula, Kurt und Ernst empfangen Tom und Mane. Gotti, Toni, Betty stoßen dazu. Tom der Amberger begleitet die Gruppe noch  und führt sie zu den markanten Plätzen dieser herrlichen Stadt.

Bild 4 In Amberg

Amberg

Eine kompakte, enge Altstadt umgibt eine vollständig erhaltene Wehrmauer ursprünglich mit 100 Türmen bestetzt. Im inneren der Mauern schmale Gassen, mittelalterliche Häuser und mittendurch die Vils.

An manchen Stellen stehen Häuser, so auch die gotische Kirche, direkt am Wasser . Ein kleines Stück Venedig. Die Stadt ist in einem Zustand erhalten wie es in Deutschland nur wenige gibt.

Amberg eine wohlhabende, eine bedeutende Stadt. Im Mittelalter Reich geworden durch das Eisen, das als Erz abgebaut wurde im ” Ruhrgebiet des Mittelalters” der Oberpfalz. Jarhunderte lang Hauptstadt derselben und Kulturelles Zentrum.

Erst 1810 als Napoleon Regensburg den Bayern schenkte, wurde Amberg von der Stadt an der Donau abgelöst.

Wer in die Oberpfalz kommt muß Amberg gesehen haben.

Nun verlassen Wilma und ihre Begleiter weitgehend den Fluß und es geht über Land nach Sulzbach. Aber nicht ohne unterwegs noch die aufzunehmen die nicht genug haben vom Laufen. So kommt es in Poppenricht zu einer letzten unvorhergesehenen Rast, noch ein Schluck, noch ein Späßchen und dann gemeinsam ans Ziel.

Finale in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg

Eine 1200 Jahre alte Kleinstadt dominiert von einer mächtigen Schlossanlage an deren Fuß sich die Straßen und Plätze erstrecken. Keine Stadt der Oberpfalz ist so verbunden mit dem Bergbau und der Eisenherstellung.

20 Jahre kämpften die Arbeiter der Maxhütte um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, am Ende ohne Erfolg.

Als 2002 mit der Maxhütte der letzte Hochofen in Bayern erlosch endete eine ganze Industrieära mit jahrhunderte alter Tradition. Die Schließung der Maxhütte in der bis zu 9000 Menschen Arbeit fanden war eine Katastrophe.

Ja und dann war es soweit: Silke und Christof warteten geduldig auf uns und die letzte Übergabe war gemacht.

Nach 333km durch drei Regierungsbezirke , entlang von vier Flüssen, gelaufen von 40 Läuferinnen und Läufer

heißt es Abschied nehmen.

Jochen-Dieter-Sylvia-Karl-Frédéric-Christian-Claudia-Thomas- Gottfried-Ursula-Gerda-Hans-Christine-Maria-Toni-UrsulaB.-PetraJ.-Willi-Silvia-Ricarda-Ernst-Manuela-Sandra-Anne-MonikaZ.-Lore-Melanie-Petra-Bernhard-Irene-Jürgen-MonikaP.-MonikaR.-Betty-Tom-Mane-Heidi-Kurt-Martina-Richard

sagen Servus  WILMA    mögest du noch viele Km durch Deutschland laufen in schönen Landschaften und mit netten Menschen.

Die nächste Zeit in Franken wird es dir nicht schlecht ergehen, denn da versteht man auch zu  Leben .
Bilder von Toni,Tom,Ernst, Jürgen und dem Dicken

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